
Der Fürst-Pückler-Radweg führt durch die Zeitgeschichte der Lausitz. Die Landschaft zwischen Bergbau und Sanierung hat einen ganz eigenen Reiz und kann von Ihnen auf dem 500 km langen Fürst-Pückler-Weg entdeckt werden. Dabei führt er vorbei an Dörfern und traditionellen Siedlungsstätten, Schlössern und Parkanlagen sowie Denkmalen der Industriekultur vergangener Tage. Man bekommt alte Kulturlandschaften, noch aktive Tagebaue und neu entstehende Lanstriche zu sehen.
Strecke
Von Cottbus aus fährt man vorbei an, vom Tagebau neu gestaltete Orte, der alten Tuchmacherstadt Forst (L.) bis zum Muskauer Park. Diese Strecke steht ganz im Zeichen der Arbeit Fürst Pücklers, der sowohl den Schlosspark in Cottbus als auch den Muskauer Schlosspark gestaltete und formte. Aus Bad Muskau heraus fährt man durch den Muskauer Faltenbogen entlang der Orte Kromlau, Schleife sowie Spremberg, wo die gleichnamige Talsperre zu einer Erfrischung einlädt. Die Strecke wird geprägt von landschaftlichen Reizen wie bewaldeten Höhenzügen, Niederungen und zahlreichen Seen.
Weiter in Richtung Lauchhammer fahrend entdeckt man eine völlig neue Landschaft, ganz eigenen Reizes. Die Restlöcher, die nach dem Kohleabbau übrig geblieben sind, werden zu einer Wasserlandschaft von ca. 14.000 Hektar Fläche gestaltet. Bevor Sie Lauchhammer erreichen, können Sie im Zentrum dieses Seengebietes die Stadt Senftenberg besichtigen.
Von Lauchhammer aus führt Sie die Tour in den Naturpark Niederlausitzer Landrücken, der Besonderheiten wie Traubeneichen, Heideflächen sowie Tierarten wie den Weißstorch, das Auerhuhn und den Baumfalken beheimatet. Auf dem Weg zum IBA-Zentrum in Großräschen wird auf ganz verschiedene Weise deutlich, wie der Braunkohletagebau in die Landschaft eingegriffen hat. Am beeindruckensten ist sicherlich die Abraumförderbrücke F60 in Lichterfelde. Immer wieder bekommt man auch Kunstwerke in der Landschaft zu sehen, die einen Kontrast zwischen Natur und Kunst erwecken.
Ist man einmal in Luckau, so ist der Weg bis in die einzigartige Lagunenlandschaft Brandenburgs, den Spreewald, nicht mehr weit. Hier bekommen Sie eine Landschaft zu sehen, die in Europa ihresgleichen sucht. In der Niederung des Spreewaldes verliert sich die Spree in ein Wassernetz aus hunderten kleinen Fließen. Stromaufwärts radelnd gelangt man wieder an den Ausgangspunkt, aber nicht ohne einen kleinen Abstecher an die Peitzer Teiche zu machen.
Informationen:
www.niederlausitz.de