
Auf der Niederlausitzer Bergbautour machen Sie eine spannende Entdeckungsreise durch mehr als 150 Jahre Braunkohlegeschichte.
Bei der Reise begleitet Sie der Rekord-Teufel, der sowohl das Symbol für Kohle aus der Lausitz, als auch für die Niederlausitzer Bergbautour ist. Sie können die Tour an 19 Bahnhöfen der Region beginnen und beenden.
In kaum einer anderen Region Deutschlands lässt man dem Teufel in der Sagenwelt eine so große Rolle zu kommen, wie in der Lausitz. Alles was sich im menschlichen Leben an grausamen Sachen ereignet, wird dem Teufel zugeschoben. Im wendischen heißt der Teufel "Tscherenbog".
Während einer Radtour kann man die Folgen des intensiven Bergbaus erkunden. Auf der einen Seite ist dies der aktive Braunkohleabbau und auf der anderen Seite sind es bereits rekultivierte und zu Erholungslandschaften umgestaltete Flächen. Der Senftenberger See ist dafür eines der besten Beispiele, zählt er doch zu den größten künstlich angelegten Binnenseen Europas.
Im Raum des Muskauer Faltenbogen gab es früher mehr als 60 Gruben und Abbaufelder, von denen man heute kaum noch welche vorfindet. Eine besondere Einzigartigkeit stellt der Spreewald mit der Stadt Lübbenau dar, die bereits von Theodor Fontane als "Vendig im Taschenformat bezeichnet wurde.
Eine weitere Attraktion am Rande dieses Radweges ist der EuroSpeedway Lausitz, die als modernste Test- und Rennstrecken Europas gilt. Viele weitere Attraktionen wie der "liegende Eiffelturm", die Förderbrücke F60 sowie die Renaissance-Festungsanlage in Senftenberg machen diesen Radweg zu einem, auf dem es vieles zu entdecken gibt.
Informationen:
www.niederlausitz.de