Das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald

Das 475 km² große Biosphärenreservat Spreewald liegt im Südosten Brandenburgs, nur ein paar Kilometer westlich von Cottbus und 100 km südöstlich von Berlin.

Es erstreckt sich auf einer Länge von ca. 55 km und einer Breite von maximal 15 km entlang des Mittellaufes der Spree und berührt die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neisse. In 37 Gemeinden und zwei Städten leben 50.000 Einwohner.

Der besondere Reiz des Biosphärenreservats liegt in seiner parkartigen, von zahlreichen Fließen durchzogenen Landschaftsstruktur, in der eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt heimisch ist. Generationen von wendischen und deutschen Siedlern haben das Mosaik von kleinen Wiesen, Äckern und Wald geschaffen, das noch heute den inneren Oberspreewald prägt. Charakteristisch für den Unterspreewald sind die naturnahen Laubmischwälder. 

Mehr als ein Viertel der Fläche des Biosphärenreservates sind von Wald bedeckt und über 60 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt. In Burg, Lübbenau und Schlepzig finden Sie Informationszentren des Biosphärenreservates , wo Sie sich über die Spreewald-Landschaft und das Biosphärenreservat informieren können. Die Verwaltung des Schutzgebietes erreichen Sie unter

Biosphärenreservat Spreewald 
Schulstr. 09 
03222 Lübbenau 

Telefon 03542 - 8921-0 und -11 
Fax 03542 - 8921-40 
br-spreewald@lua.brandenburg.de
 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mluv.brandenburg.de

Die Geschichte des UNESCO Biosphärenreservates Spreewald

Das Biosphärenreservat Spreewald entstand 1990 im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR, mit dem buchstäblich in den letzten Stunden dieses Staates, in der allerletzten Sitzung des Ministerrates am 12. September 1990 5 Nationalparke, 6 Biosphärenreservate und 3 Naturparke ausgewiesen wurden.

Die Unter-Schutz-Stellung trat am 1. Oktober 1990 in Kraft, wenige Monate später, im März 1991 erhielt das Biosphärenreservat Spreewald seine internationale Anerkennung durch die UNESCO. Grundlage für die Ausweisung des Biosphärenreservates Spreewald war die jahrelange Vorarbeit ehrenamtlicher Naturschützer, die bereits in den achtziger Jahren die großräumige Sicherung der einmaligen Landschaft angestrebt hatten.


 Infozentren

Einen zweiten Blick auf den Spreewald bieten die Besucherinformationszentren des Biosphärenreservates Spreewald in Lübbenau, Schlepzig und Burg.

Die Informationszentren haben von April (der Kräutergarten ab Mai) bis Mitte Oktober täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Andere Zeiten auf Anfrage (Telefon: 03542 / 82 13 1).

Viel Informatives und natürlich eindrucksvolle Naturerlebnisse bieten die vom Biosphärenreservat angebotenen Wanderungen und Radtouren mit der Naturwacht oder die Angebote für Kinder wie der Junior-Ranger-Pass. 

Den genauen Veranstaltungskalender finden Sie unter www.grossschutzgebiete.brandenburg.de/br_spree.

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Ziele des UNESCO Biosphärenreservates Spreewald

Ziel des Biosphärenreservates ist es, die über Jahrhunderte durch den Menschen geformte vielgestaltige Kulturlandschaft des Spreewaldes gemeinsam mit den Spreewäldern zu bewahren und zukunftsfähig zu gestalten.

Um die spreewaldtypischen Landschaft mit ihrem Artenreichtum zu erhalten, besitzt die Sicherung des Wasserhaushaltes eine ganz besondere Bedeutung. Denn Wassermangel - sei es im Grundwasser oder in den vielen Wasserläufen - ist das größte Problem der vom Wasser geprägten Flora und Fauna.

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Die Schutzzonen

Den internationalen Richtlinien entsprechend ist das Biosphärenreservat in vier Zonen unterteilt: 

Zone I (Kernzone, Naturschutzgebiet)

Diese Gebiete tragen den höchsten Schutzstatus. Sie bleiben völlig ihrer natürlichen Dynamik überlassen, werden nicht bewirtschaftet und dienen in begrenzten Maße der Forschung. Hier ist jegliches Betreten verboten. 

Zone II (Pflegezone, Naturschutzgebiet)

Sie dient der Abschirmung der Kernzonen vor Schadeinflüssen, der Erhaltung und Pflege landschaftstypischer Vielfalt und dem Schutz seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Bei der Nutzung dieser Gebiete hat der Naturschutz Vorrang. Dies bedeutet auch, die markierten Wasser- und Wanderwege nicht zu verlassen.

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Naturschutz im UNESCO Biosphärenreservat Spreewald

Seit 1991 verfügt Brandenburg über Naturwächter. Im Biosphärenreservat Spreewald sind das 9 Mitarbeiter, die Verantwortung über 48.000 Hektar tragen.

Sie kontrollieren die Einhaltung naturschutzrechtlicher Bestimmungen, sind Spreewäldern und deren Gästen Partner und Vermittler bei Fragen zu Naturschutz und Landnutzung und informieren über Besonderheiten im Gebiet.

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Das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald

Das 475 km² große Biosphärenreservat Spreewald liegt im Südosten Brandenburgs, nur ein paar Kilometer westlich von Cottbus und 100 km südöstlich von Berlin.

Es erstreckt sich auf einer Länge von ca. 55 km und einer Breite von maximal 15 km entlang des Mittellaufes der Spree und berührt die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neisse. In 37 Gemeinden und zwei Städten leben 50.000 Einwohner.

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http://www.servicequalitaet-deutschland.deTourismusverband Spreewald e. V., OT Raddusch, Lindenstraße 1, 03226 Vetschau / Spreewald
Telefon: +49 (0) 35433 72299, Telefax: +49 (0) 35433 72228, E-Mail: tourismus@spreewald.de, http://www.spreewald.de
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