Die Schutzzonen

Den internationalen Richtlinien entsprechend ist das Biosphärenreservat in vier Zonen unterteilt: 

Zone I (Kernzone, Naturschutzgebiet)

Diese Gebiete tragen den höchsten Schutzstatus. Sie bleiben völlig ihrer natürlichen Dynamik überlassen, werden nicht bewirtschaftet und dienen in begrenzten Maße der Forschung. Hier ist jegliches Betreten verboten. 

Zone II (Pflegezone, Naturschutzgebiet)

Sie dient der Abschirmung der Kernzonen vor Schadeinflüssen, der Erhaltung und Pflege landschaftstypischer Vielfalt und dem Schutz seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Bei der Nutzung dieser Gebiete hat der Naturschutz Vorrang. Dies bedeutet auch, die markierten Wasser- und Wanderwege nicht zu verlassen.

Zone III (Entwicklungszone, Landschaftsschutzgebiet)

In dieser Zone verbinden sich Schutz und Nutzung der Natur mit kulturellen Traditionen zur harmonischen Ganzheit. Schonende Bewirtschaftung bewahren das über Jahrhunderte gewachsene Landschaftsbild. Diese Gebiete haben wegen ihres ästhetischen und kulturellen Wertes große Bedeutung für den Tourismus. 

Zone IV (Regenerierungszone, Landschaftsschutzgebiet)

Sie umfasst Gebiete, die durch die Bewirtschaftung der vergangenen Jahrzehnte geschädigt wurden und durch gezielte Maßnahmen ökologisch aufgewertet und damit langfristig in die Zone II und III überführt werden sollen. Die Zone I umfasst 973 ha, also 2,1 % der Gesamtfläche, die Zone II 9314,5ha, das sind 19,61 % der Gesamtfläche. Beide Zonen sind als Naturschutzgebiet gesichert. Die restlichen 80,39 % (372,05 km²) wird von den Zonen III und IV eingenommen.

Die Geschichte des UNESCO Biosphärenreservates Spreewald

Das Biosphärenreservat Spreewald entstand 1990 im Rahmen des Nationalparkprogramms der DDR, mit dem buchstäblich in den letzten Stunden dieses Staates, in der allerletzten Sitzung des Ministerrates am 12. September 1990 5 Nationalparke, 6 Biosphärenreservate und 3 Naturparke ausgewiesen wurden.

Die Unter-Schutz-Stellung trat am 1. Oktober 1990 in Kraft, wenige Monate später, im März 1991 erhielt das Biosphärenreservat Spreewald seine internationale Anerkennung durch die UNESCO. Grundlage für die Ausweisung des Biosphärenreservates Spreewald war die jahrelange Vorarbeit ehrenamtlicher Naturschützer, die bereits in den achtziger Jahren die großräumige Sicherung der einmaligen Landschaft angestrebt hatten.


 Infozentren

Einen zweiten Blick auf den Spreewald bieten die Besucherinformationszentren des Biosphärenreservates Spreewald in Lübbenau, Schlepzig und Burg.

Die Informationszentren haben von April (der Kräutergarten ab Mai) bis Mitte Oktober täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Andere Zeiten auf Anfrage (Telefon: 03542 / 82 13 1).

Viel Informatives und natürlich eindrucksvolle Naturerlebnisse bieten die vom Biosphärenreservat angebotenen Wanderungen und Radtouren mit der Naturwacht oder die Angebote für Kinder wie der Junior-Ranger-Pass. 

Den genauen Veranstaltungskalender finden Sie unter www.grossschutzgebiete.brandenburg.de/br_spree.

mehr Infos...

Ziele des UNESCO Biosphärenreservates Spreewald

Ziel des Biosphärenreservates ist es, die über Jahrhunderte durch den Menschen geformte vielgestaltige Kulturlandschaft des Spreewaldes gemeinsam mit den Spreewäldern zu bewahren und zukunftsfähig zu gestalten.

Um die spreewaldtypischen Landschaft mit ihrem Artenreichtum zu erhalten, besitzt die Sicherung des Wasserhaushaltes eine ganz besondere Bedeutung. Denn Wassermangel - sei es im Grundwasser oder in den vielen Wasserläufen - ist das größte Problem der vom Wasser geprägten Flora und Fauna.

mehr Infos...

Die Schutzzonen

Den internationalen Richtlinien entsprechend ist das Biosphärenreservat in vier Zonen unterteilt: 

Zone I (Kernzone, Naturschutzgebiet)

Diese Gebiete tragen den höchsten Schutzstatus. Sie bleiben völlig ihrer natürlichen Dynamik überlassen, werden nicht bewirtschaftet und dienen in begrenzten Maße der Forschung. Hier ist jegliches Betreten verboten. 

Zone II (Pflegezone, Naturschutzgebiet)

Sie dient der Abschirmung der Kernzonen vor Schadeinflüssen, der Erhaltung und Pflege landschaftstypischer Vielfalt und dem Schutz seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Bei der Nutzung dieser Gebiete hat der Naturschutz Vorrang. Dies bedeutet auch, die markierten Wasser- und Wanderwege nicht zu verlassen.

mehr Infos...

Naturschutz im UNESCO Biosphärenreservat Spreewald

Seit 1991 verfügt Brandenburg über Naturwächter. Im Biosphärenreservat Spreewald sind das 9 Mitarbeiter, die Verantwortung über 48.000 Hektar tragen.

Sie kontrollieren die Einhaltung naturschutzrechtlicher Bestimmungen, sind Spreewäldern und deren Gästen Partner und Vermittler bei Fragen zu Naturschutz und Landnutzung und informieren über Besonderheiten im Gebiet.

mehr Infos...

Das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald

Das 475 km² große Biosphärenreservat Spreewald liegt im Südosten Brandenburgs, nur ein paar Kilometer westlich von Cottbus und 100 km südöstlich von Berlin.

Es erstreckt sich auf einer Länge von ca. 55 km und einer Breite von maximal 15 km entlang des Mittellaufes der Spree und berührt die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neisse. In 37 Gemeinden und zwei Städten leben 50.000 Einwohner.

mehr Infos...

  
Werbepartner
Die Slawenburg in Raddusch - Archäologie in der Niederlausitz http://www.strandcafe-luebben.de Pension Spreewald Landhaus http://www.strandcafe-luebben.de Lastminute zum Storchnest! Pension Spreewald Landhaus
http://www.servicequalitaet-deutschland.deTourismusverband Spreewald e. V., OT Raddusch, Lindenstraße 1, 03226 Vetschau / Spreewald
Telefon: +49 (0) 35433 72299, Telefax: +49 (0) 35433 72228, E-Mail: tourismus@spreewald.de, http://www.spreewald.de
Spreewald | Übernachten | Reiseangebote | Kähne & Boote | Aktiv & Fit | Bäder & Wellness | Kultur | Service