| Das UNESCO Biosphärenreservat Spreewald |
Das 475 km² große Biosphärenreservat Spreewald liegt im Südosten Brandenburgs, nur ein paar Kilometer westlich von Cottbus und 100 km südöstlich von Berlin.
Es erstreckt sich auf einer Länge von ca. 55 km und einer Breite von maximal 15 km entlang des Mittellaufes der Spree und berührt die Landkreise Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neisse. In 37 Gemeinden und zwei Städten leben 50.000 Einwohner.
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| Die Geschichte des UNESCO Biosphärenreservates Spreewald |
Das Biosphärenreservat Spreewald entstand 1990 im Rahmen des
Nationalparkprogramms der DDR, mit dem buchstäblich in den letzten
Stunden dieses Staates, in der allerletzten Sitzung des Ministerrates
am 12. September 1990 5 Nationalparke, 6 Biosphärenreservate und 3
Naturparke ausgewiesen wurden.
Die Unter-Schutz-Stellung trat am 1. Oktober 1990 in Kraft, wenige
Monate später, im März 1991 erhielt das Biosphärenreservat Spreewald
seine internationale Anerkennung durch die UNESCO. Grundlage für die
Ausweisung des Biosphärenreservates Spreewald war die jahrelange
Vorarbeit ehrenamtlicher Naturschützer, die bereits in den achtziger
Jahren die großräumige Sicherung der einmaligen Landschaft angestrebt
hatten.
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| Besucherzentren des Biosphärenreservates |
Einen zweiten Blick auf den Spreewald bieten die
Besucherinformationszentren des Biosphärenreservates Spreewald in
Lübbenau, Schlepzig und Burg.
Die Informationszentren haben von April (der Kräutergarten ab Mai) bis
Mitte Oktober täglich von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet (außer die Ausstellung in der Biosphärenreservatsstelle Burg). Andere Zeiten auf
Anfrage (Telefon: 03542 / 82 13 1).
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| Ziele des UNESCO Biosphärenreservates Spreewald |
Ziel des Biosphärenreservates ist es, die über Jahrhunderte durch den
Menschen geformte vielgestaltige Kulturlandschaft des Spreewaldes
gemeinsam mit den Spreewäldern zu bewahren und zukunftsfähig zu
gestalten.
Um die spreewaldtypischen Landschaft mit ihrem Artenreichtum zu
erhalten, besitzt die Sicherung des Wasserhaushaltes eine ganz
besondere Bedeutung. Denn Wassermangel - sei es im Grundwasser oder in
den vielen Wasserläufen - ist das größte Problem der vom Wasser
geprägten Flora und Fauna.
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| Die Schutzzonen |
Den internationalen Richtlinien entsprechend ist das Biosphärenreservat in vier Zonen unterteilt:
Zone I (Kernzone, Naturschutzgebiet)
Diese Gebiete tragen den höchsten Schutzstatus. Sie bleiben völlig
ihrer natürlichen Dynamik überlassen, werden nicht bewirtschaftet und
dienen in begrenzten Maße der Forschung. Hier ist jegliches Betreten
verboten.
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| Leichhardt 200 |
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| Anreise & Lage |
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