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Die Spreewaldgurke

Was wäre der Spreewald ohne seine Gurken? Die echten Spreewälder Köstlichkeiten sind beliebt und weit über die Grenzen des Spreewalds hinaus bekannt. Doch woher stammt die Tradition der eingelegten Gurken und wie werden die Gurken im Spreewald bis heute produziert?

Spreewälder Spezialitätenkorb
Gurkeneinlegerei Rabe

Die Geschichte der Spreewälder Gurken

Flämische Tuchmacher brachten die Gurkensamen aus ihrer Heimat mit in den Spreewald. Aufgrund des dunklen, humusreichen Bodens, der besonderen Wasserverhältnisse und zahlreichen Sonnenstunden eignet sich der Spreewald bestens für den Anbau und das Wachstum der Gurken. Anfangs bestand die hauptsächliche Schwierigkeit in der längerfristigen Lagerung der Gurken. Um auch in den Wintermonaten einen ausreichenden Vorrat zu haben, wurden sie schließlich durch die Zugabe von Essig haltbar gemacht.

Senfgurken, Saure Gurken, Pfeffergurken, Knoblauchgurken oder Gewürzgurken – die traditionellen Rezepturen der Spreewaldgurken sind oftmals streng gehütete Familienrezepte, die lediglich von Generation zu Generation weitergegeben werden. Der herzhafte und aromatische Geschmack ist dabei das typische Merkmal der echten Spreewaldgurken.

Spreewälder Gurken werden bis heute handverlesen und mit frischen Kräutern und Gewürzen eingelegt. Spreewälder Gurken-Erzeugnisse sind mit dem blaugelben Qualitätssiegel „Geschützte Geographische Angabe“ der Europäischen Union gekennzeichnet. Sie werden zu 100 Prozent aus regionaler Rohware und ausschließlich in regionalen Einlegereien und Konservenbetrieben hergestellt. Jährlich werden Spreewälder Gurken auf Einhaltung von Qualitätskriterien strengstens kontrolliert.

Spreewälder Gurkentag & Gurkenradweg

Einmal im Jahr beim Spreewälder Gurkentag in Golßen haben Besucher die Möglichkeit, Spreewälder Gurken in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu probieren. Das Fest bietet zudem die Möglichkeit, die Gurkenveredlung im ansässigen Konservenbetrieb zu besichtigen.

Dem Spreewälder Imageprodukt ist sogar ein Themenradweg gewidmet. Der Gurkenradweg ist rund 260 Kilometer lang. Immer der Gurke nach kann auf seinem Verlauf der gesamte Spreewald erkundet werden. Je nach Flächenauswahl der Anbaubetriebe lässt sich auf dem einen oder anderen Gurkenfeld die typische Ernte mit den sogenannten Gurkenfliegern verfolgen. In Boblitz besteht nach vorheriger Anmeldung die Möglichkeit, den Mitarbeitern des dort ansässigen Konservenbetriebes bei einer geführten Werksbesichtigung über die Schultern zu schauen.

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