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Osterzeit im Spreewald

Vor Ostern

Österliche Bräuche haben seit jeher eine große Bedeutung für die Sorben/Wenden. Einer der Gründe, weshalb sie sich selbst gern als „Ostervolk“ bezeichnen. Hierzu gehört schon im Vorfeld der Osterfeiertage das kunstvolle Verzieren der Ostereier. Einen Einblick in diese regionaltypische Kunst gibt beispielsweise am 25. März 2017 zwischen 14 und 17 Uhr im Heimatmuseum Dissen. „Sorbisches Ostereierverzieren für jedermann“ heißt es dort und Besucher können selbst zum Pinsel und lernen außerdem, welche Bedeutungen in den vielschichtigen Mustern aus Blumen, Wolfzähnen und Sonnen stecken. Im Lübbenauer Spreewald-Museum können Sie in der Zeit vom 11. März bis zum 1. Mai 2017 die schönsten Ostereier aus fast zwei Jahrzehnten Lübbenauer Ostereiermesse bestaunt werden. Eine faszinierende Kollektion! Bereits zum 34. Mal wird es in der Sorbischen Webstube Drebkau eine besondere Ausstellung wunderschön verzierter Ostereier aus aller Welt geben. Der Ethnologe Dr. Lotar Balke gründete das Museum mit seinen Sammlungen. Über 2.500 Ostereier aus mehr als 50 Ländern sind jährlich um Ostern herum in Drebkau zu sehen. Ein Ostereiermarkt wird am 26. März 2017 organisiert. Hier können Sie Künstlern der Umgebung über die Schulter schauen und sich die Motive zur Gestaltung der zerbrechlichen Kunstwerke erklären lassen. Außerdem soll der jährlich ausgerichtete Wettbewerb um das schönste Osterei Hobbykünstler ermuntern, sich in Wachsbatik-, Wachsbossier-, Kratz- und Ätztechnik auszuprobieren. Wer es also selbst versuchen möchte, kann sich gern zu einem Kurs im Heimatmuseum Dissen anmelden (Tel. 035606 256). Ab dem Wochenende vor Ostern präsentiert zudem der Kornspeicher in Straupitz die Bedeutung verschiedener Osterbräuche der Region.

Zum Osterwochenende

Seit 2001 findet in der Kirche zu Dissen jedes Jahr am Karfreitag eine Andacht statt, zu welcher der Chor „Łužyca“ diese traditionellen sorbischen/wendischen Choräle in Niedersorbisch erklingen lässt. Das Ostersingen ist ein Brauch, der in der Region (wieder) gepflegt wird. Etwas ganz Besonderes findet am Ostersonntagmorgen in Jänschwalde statt. Bei Sonnenaufgang ziehen die Ostersängerinnen in ihren traditionellen Trachten durch das Dorf und verkünden mit wendischen und deutschen Chorälen die Auferstehung Christi. Das Ostersingen gehört zu den ältesten Osterbräuchen im Spreewald. Früher wurde die Tradition meistens durch kleine Frauengruppen bewahrt, die sich am Ostersonntag genau um Mitternacht trafen, um gemeinsam singend durch das Dorf zu ziehen und die Auferstehung Christi zu verkünden. Während der Wanderung haben sie einige Höfe besucht, wo sie dann zur Stärkung eine Kleinigkeit zu essen bekamen. Am 16. April 2017 um 6 Uhr haben Gäste in Jänschwalde die außergewöhnliche Gelegenheit, ebenjenem traditionellen Ostersingen selbst beizuwohnen. Eine weitere Veranstaltung für Frühaufsteher ist der Ostergottesdienst in Zaue, der ebenfalls am 16. April ab 6 Uhr zelebriert wird. Gemeinsam warten die Teilnehmer am Schwielochsee-Badestrand in Zaue bei der Kirche auf den Sonnenaufgang und schöpfen dann das traditionelle Osterwasser, bevor der Gottesdienst beginnt.

In christlichen Familien ist es im Übrigen üblich, dass die Patenkinder zu Ostern ihre Paten besuchen und mit gefärbten Eiern, Süßigkeiten oder der Ostersemmel beschenkt werden. Die 40 bis 50 Zentimeter große Ostersemmel in Burg soll an einen Spreewaldkahn erinnern, symbolisiert jedoch ein Palmenblatt. Einzig die in dritter Generation geführte Bäckerei Mieth in Burg backt die Ostersemmel heute noch nach dem überlieferten Rezept. Traditionell wird zur diesem Gebäck im Übrigen Leinöl und Zucker gereicht.

» Weitere Highlights rund um das Osterfest bietet der Veranstaltungskalender auf dieser Webseite.

Etwas ganz besonderes findet in Jänschwalde am Ostersonntagmorgen statt. Bei Sonnenaufgang ab etwa 6 Uhr ziehen die Ostersängerinnen in ihren traditionellen sorbischen/wendischen Trachten durch das Dorf und verkünden mit wendischen und deutschen Chorälen die Auferstehung Christi. Das Ostersingen gehört zu den ältesten Osterbräuchen im Spreewald. Damals wurde die Tradition meistens durch kleine Frauengruppen gepflegt, die sich am Ostersonntag genau um Mitternacht trafen, um gemeinsam singend durch das Dorf zu ziehen. Während der Wanderung haben die Mädchen einige Höfe besucht, wo sie zur Stärkung meistens eine Kleinigkeit zu essen bekommen haben. Anschließend liefen sie weiter, um singend die Auferstehung Christi verkündeten. Am 16. April um 6 Uhr haben Sie in Jänschwalde die außergewöhnliche Gelegenheit das traditionelle Ostersingen selbst zu erleben.

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